CBD bei Fibromyalgie: Wirkung von Cannabidiol auf die Behandlung von FMS

CBD bei Fibromyalgie: Wirkung von Cannabidiol auf die Behandlung von FMS

Zunächst einmal möchten wir kurz noch erklären, was genau das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist.

Fibromyalgie ist eine Krankheit, die die Gesundheit der Knochen und Muskeln betrifft. Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass sie oft falsch diagnostiziert und leider auch missverstanden wird. 

Es wird geschätzt, dass etwa 3-5% der Bevölkerung an dieser chronischen Krankheit leiden. Das Seltsame an dieser chronischen Krankheit ist, dass 80-90% der betroffenen Menschen weiblich sind. Woran dies liegt können Forscher nach wie vor nicht mit absoluter Sicherheit sagen.

Klassiche Symptome von betroffenen Patienten sind schlechter, unregelmäßiger Schlaf, daraus resultierend Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Angstzustände, Depression und Reizdarmsyndrom.

Für Fibromyalgie gibt es keine Heilung. Eine Kombination aus Medikamenten, aktiver Bewegung, gezielter Stressbewältigung und einer gesunden Lebensweise kann die Fibromyalgie Symptome defintiv lindern, so dass Sie ein normales, aktives Leben führen können. Auch mit FMS.

Zu den bisher kaum bekannten Medikamenten gehört definitiv auch Cannabidiol (CBD), weswegen wir in diesem Artikel näher darauf eingehen.

Was ist Cannabidiol?

Die Frage, was genau Cannabidiol (CBD) ist und was es bewirkt, möchten wir versuchen kurz zu erklären. Die Cannabis Pflanzen ist ein chemisches Kraftwerk, welches in der Lage ist über  400 verschiedene Verbindungen zu produzieren.

„Qualitativ beste CBD-Produkte, die stetig gemäß der gesetzlichen Vorgaben analysiert werden, finden Sie hier:

https://www.cbd-cannabidiol.de/

Wie in der Natur üblich, hat Marihuana nicht alle diese Verbindungen exklusiv für sich, sondern viele von diesen kommen auch noch in anderen Pflanzen vor. Aber immerhin mehr als 60 von ihnen sind ganz spezifisch für die Pflanzengattung.

Forscher nennen diese speziellen Verbindungen „Cannabinoide“. Dabei gilt zu beachten, dass alle Cannabinoide gleich sind. Eines von ihnen, genannt Cannabidiol oder CBD, gilt als Schlüssel zu den vielfältigen medizinischen und therapeutischen Wirkungen, die Marihuana bietet.

Diese Vorteile machen CBD zu einer attraktiven Alternative bei Schmerzerkrankungen., wie eben Fibromyalgie.

CBD für Fibromyalgie Schmerzen

Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzstörung, die Schmerzen im Muskelskelett verursacht, zusätzlich zu der dauerndenden Müdigkeit und einer Vielzahl an kognitiven Problemen.  Für diese Krankheitheit gibt es  keine Heilung. Die effektiven Möglichkeiten einer behandlung konzentrieren sich auf eine Schmerztherapie.

Cannabidiol wurde bereits in der Vergangenheit verwendet, um chronische Schmerzsymptome zu behandeln und Entzündungen des Körpers zu minimieren. Daher wird CBD als eine echte Alternative zur Einnahme von süchtig machenden Opiaden betrachtet.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass in Deutschland CBD nicht offiziell als Medikament für eine Schmerztherapie zugelassen ist. 

Dies ändert jedoch nichts daran, dass CBD einen positiven Effekt auf die Behandlung von Fibromyalgie besitzt.

Eine 2018 veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, dass CBD zur Linderung neuropathischer Schmerzen eingesetzt werden kann und sollte. Darüber hinaus wurde CBD in zwei weiteren Studien verwendet, um Entzündungen und neuropathische Schmerzen durch Verletzung der Nerven zu behandeln. Die Wissenschaftler verzeichneten dabei, dass CBD eine wirksame alternative Behandlung darstellt, da es die bei Fibromyalgie Schmerzsymptome bei Fibromyalgie deutlich reduziert.

Mögliche CBD-Behandlungen

Produkte mit CBD werden für den therapeutischen Nutzen verwendet, ohne dabei die psychoaktiven Symptome des medizinischen Marihuanas zu besitzen. 

Es kann jedoch manchmal schwierig sein, ein Produkt zu finden, das ausschließlich CBD ohne Spuren von THC enthält. 

Sie können CBD in verschiedenen Formen konsumieren:

  • als CBD Öl
  • als CBD Pulver in Kapseln
  • als verarbeitetes Lebensmittel wie Schokolade, Kekse und Weingummi
  • in dem Sie die Blüte rauchen
  • als Liquid im Vaporizer

Zeit für mehr Forschung zu CBD und Fibromyalgie?

Es ist überraschend, dass trotz der vielen Berichte, die über die Wirksamkeit von CBD-Öl für Fibromyalgiesymptome berichten, bislang nur einige wenige klinische Studien mit THC-basierten Medikamenten durchgeführt wurden. 

Sicherlich ist es an der Zeit, ein für allemal zu beweisen, was viele Patienten durch persönliche Erfahrung herausgefunden haben: dass CBD-reiches Cannabisöl wirksam die Schmerzen bei Fibromyalgie lindern kann, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass Patienten potenziell schädliche und süchtig machende Opiade reduzieren können.

Wenn Sie ein Fibromyalgie leiden und CBD für Fibromyalgie verwendet haben, würden wir gerne über Ihre Erfahrung wissen. Bitte teilen Sie Ihre Geschichte in den Kommentaren unten.

CBD bei Fibromyalgie: Wirkung von Cannabidiol auf die Behandlung von FMS
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8 Kommentare

  1. Angelika Menzel Antworten

    Hallo! Es gibt noch eine weitere Form, wie man CBD zu sich nehmen kann. Ich koche mir nämlich Tee. Ich habe ein Produkt gefunden, dass qualitativ hochwertig ist und keine psychoaktiven Symptome auslöst. Allerdings habe ich etwas gebraucht um einen Tee zu finden, der tatsächlich wirkt (Reformhaustees haben leider alle versagt). Ich bin online fündig geworden.
    Blätter und Blüten werden in Milch erhitzt (CBD ist fettlöslich) und danach mit Wasser aufgegossen. Zehn Minuten ziehen lassen, fertig. Der Tee ist leicht scharf, aber ich mag das und süße nicht nach.
    Ergebnis: 40-50% Linderung und dadurch ein wenig Lebensqualität zurück.
    Mein Magen hat nach über 12 Jahren Schmerzmittel nicht mehr mitgemacht und die Hunderten von Schmerztabletten haben eh nicht geholfen, also suchte ich nach einer Alternative. Es kann nämlich nicht sein, dass jemand 150-180 Schmerztabletten pro Monat isst und sie nicht wirken und das über Jahre. Dabei wurden alle möglichen Tabletten ausprobiert, vom einfachen Ibu bis hin zu Morphinen.
    Das ist nicht besonders gesund.
    Seit dem ich den Tee trinke geht es mir besser und ich muss nicht mehr auf zig Schmerzmittel pro Tag zurück greifen.
    Viele Ärzte verschreiben aber lieber Tabletten als den Patient auf Alternativen hinzuweisen. Sicherlich weil sie sich weder mit der Krankheit noch mit Alternativen auskennen und das ist traurig für viele viele Patienten.

  2. Susanne Letzelter Antworten

    Ich nehme seit ca. 4 Monaten das CBD Öl und die Schmerzen sind dadurch geringer, ich fühle mich wohler und auch meine Blutwerte sind besser als vor der Einnahme.

  3. Inge Antworten

    Ich habe seit 30 Jahren Fibromyalgie,diagnostiziert wurde es vor ca 20 Jahren.Ich dampfe CBD und mir geht es viel besser.Meine Schmerzen sind besser aber ganz besonders hilft es mir bei Stress und dem Fibronebel.Ich kann mich besser konzentrieren und schlafe besser .

  4. Susanne Buchner Antworten

    Ich nehme seit knapp 3 Monaten Cbd Paste am 2 tag waren die schmerzen komplett weg mein reizdarm hat sich beruhigt ich kann wieder fast komplett normal gehen ich habe eine eingehende Beratung gehabt was auch notwendig ist um nicht frustriert zu sein weil es nicht wirkt und teuer ist es leider auch

  5. Sonja Antworten

    Ich nehme CBD Öl (10%) seit ein paar Tagen, bin aber nicht sicher, wie man es am besten dosieren sollte bei Fibromyalgie mit Migräne. Dosierungsvorschläge findet man im Netz ja viele. Vielleicht kann mir jemand von der Universität einen Rat geben?
    Ich nehme derzeit frühs und abends 2 Tropfen und spüre bereits eine leichte Wirkung: Ich fühle mich ruhiger und entspannter, die Schmerzen wirken gedämpfter und schwächer, die Reizempfindlichkeit hat auch nachgelassen. Ich sehe schärfer und klarer. Geräusche machen mir weniger aus.
    Es wäre wunderbar, wenn in der Forschung in die Richtung noch mehr passieren würde. Als Fibro-Patient fühlt man sich ja leider oft von Ärzten, Krankenkassen und Staat allein gelassen. Deshalb vielen herzlichen Dank, dass sich an der Uni Göttingen was tut.

    • Redaktioneller Beitrag Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Sonja. Danke für deine Erfahrungen. Leider dürfen wir keine Empfehlung diesbezüglich geben.

  6. Fuhge Anja Antworten

    Ich nehme seit 3 Monaten CBD Öl. Morgens 3 Tropfen, abends 6 Tropfen. Meine Schmerzen sind nachts und am Tag weniger geworden. Ich schlafe besser und wenn ich meine Regel bekomme, sind die Schmerzen auch geringer.
    Habe mir seit neuesten einen Vaporizer gekauft und bin gespannt, ob ich noch mehr Fortschritte mache.

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